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Forensic medical forum

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Российская делегация Mainz 2007 Germany


Сообщений в теме: 9

#1 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:22

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Ueberlebte Schaedel-Hirnverletzungen nach scharfer Gewalteinwirkung
Malzev A, Kowrishnych I
Institut für Rechtsmedizin, Region Kirov, Russland

Forensisch-neurologisch besonders interessant sind Fälle mit überlebten offenen Schädel-/Hirntraumata nach Gewalteinwirkung mit scharfen Werkzeugen.
Fall 1. Ein 20-jähriger Mann erhielt im Schlaf einen Schlag mit einem scharfen Gegenstand auf den Kopf, der im linken Schläfenbereich stecken blieb. Röntgenologisch wurde der Gegenstand hinter beiden Augenhöhlen mit einem Wundkanal von etwa 10 cm festgestellt. Operativ wurde der Fremdkörper entfernt und im CT wurde eine Fraktur des Keilbeinflügels (ala major ossis sphenoidale) links, eine Durchtrennung des linken Schläfenlappens und des hinteren Teiles der linken Augenhöhle festgestellt. Zusätzlich kam es zu Funktionsstörungen des N. oculomotorius, N. trochlearis, und des N. abducens links, zu einer Ptosis, Ophtalmoplegie, Exophthalmus und Mydriasis. Die Sehkraft des rechten Auges betrug - 1,0, die des linken Auges - 0,5. Nach 5-monatiger Behandlung betrug die Sehkraft beider Augen -1,0; die Motorik des linken Auges war wiederhergestellt.
Fall 2. Ein 46-jähriger Mann erhielt einen Messerstich durch das Stirnbein und legte mit dem steckengebliebenen Messer in der Stirn noch eine Wegstrecke von ca. einem Kilometer bis zum nächsten Krankenhaus zurück. Dort konnte das Messer nach erfolglosen manuellen Versuchen erst nach Trepanation entfernt werden (Stichtiefe: 3 cm mit Verletzung des linken Stirnlappens). Der Patient war bis zur Narkoseeinleitung bei Bewusstsein, klagte über keine Schmerzen und wurde nach dreiwöchiger stationärer Behandlung ohne Folgeschäden entlassen.


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#2 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:26

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ALTERSABHÄNGIGE BESONDERHEITEN DER ZUNGENBEINVERBINDUNGEN BEI DER BEWERTUNG SEINER ZERSTÖRUNGSMECHANISMEN
Malzeva N.
Institut für Rechtsmedizin, Region Kirov, Russland

Anatomische Varianten der Zungenbeingelenke und ihre Verknöcherung sind wichtig für die Beurteilung ihres Zerstörungsmechanismus. Es wurden die Verbindungen zwischen dem Großhorn und dem Körper von 168 Zungenbeinen von Sektionsfällen (Alter: 0 - 89) mit insgesamt 230 histologischen Präparaten in 2 Ebenen untersucht.
Im Alter von 3-5 Jahren fanden sich Synchondrosen, in deren Zentrum sich die Gelenkspalten bildeten und die Differenzierung von Hyalin- und Faserknorpel erfolgte. Im Alter über 15 Jahre fanden sich Verknöcherungsherde der Großhornverbindungen mit dem Körper. Die ersten Merkmale der Verknöcherung waren Knochenbrücken im Bereich des Außenrandes, zunächst waren die Gelenke noch beweglich. Der Prozess breitete sich von der Gelenkperipherie zum Innenrand aus, er zeigte keine symmetrische Entwicklung. Ab einem Alter von 23 Jahren beobachtete man die volle Verknöcherung. Zuletzt wird der Knorpel im Bereich der ehemaligen Halbgelenkspalte vom Knochen ersetzt. Die Beschaffenheit der Zungenbeingelenke stellte sich insgesamt also altersabhängig dar. Synchondrosen finden sich bis zum Alter von 3-5 Jahren, danach treten Hemiarthrosen auf. Die Periode vom Beginn der Verknöcherung bis zu ihrer vollen Beendigung kann Jahrzehnte dauern. Bei der rechtsmedizinischen Untersuchung des Zungenbeines ist insbesondere der Außenrand der Gelenke zu beachten. Nach Zungenbeinmazeration können auch verdeckte Frakturen der feinen Knochenbrücken an dieser Stelle entdeckt werden.


#3 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:29

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ENTWICKLUNG DER PHÄNOMENOLOGIE UND ANALYSE DER SUIZIDE 1993 - 2006 IN DER REGION KIROV
Malzev A, Sykov V
Institut für Rechtsmedizin, Region Kirov, Russland

Die Region Kirow liegt etwa 1100 Kilometer entfernt östlich von Moskau und umfasst eine Fläche von 120.800 Quadratkilometern mit einer Bevölkerung von 1,4 Mio. Menschen.
Statistik: 12 589 erfasste Suizidfälle aus den Jahren 1993 - 2006.
Begehungsarten: Erhängen - 87,4 %, mechanische Verletzungen - 8 %, Vergiftungen – 4,3 %, andere - 0,3 %. Das Verhältnis Männer zu Frauen beträgt 4,8 : 1. 51,5 % der Männer und 31,2 % der Frauen waren bei Begehung alkoholisiert. Bezogen auf einen Bevölkerungsanteil von 100 000 Personen betrug das Maximum an Selbsttötungen - 67,2 Fälle im Jahre 1994, das Minimum - 48,4 Fälle im Jahre 2006.
Die meisten Suizide wurden wurden in der Altersgruppe 40 - 49 (25 %) und in der Altersgruppe 50 - 59 (17,5) begangen.
Die meisten Selbsttötungen wurden im Mai (11,6 %) und montags (15,5 %) begangen. Ausbildungsstand: Elementarschulbildung - 8,7 %, Mittelschulbildung - 87,7 %, Hochschulbildung - 3,6 %.
Familienstand: Verheiratet - 50,7 %, unverheiratet - 20,7 %, geschieden - 12,5 %, verwitwet - 16,3 %. Vorausgegangene Suizidversuche: 25,7 %. Bei den Suizidmotiven dominierten die Armut (18,2 %), der Alkoholismus (17,7 %), somatische Erkrankungen (16,0 %), Probleme in der Familie (12,0 %) u.a.
18,1 % der Suizidenten waren vorbestraft, - 5,2 % - wurden in Kinderheimen erzogen.
Die Analyse zeigt ein sehr negatives Bild in der Suizidstatistik für die Region Kirow auf.


#4 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:31

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MORPHOLOGISCHE ASPEKTE DER TOXISCHEN HEPATITIS NACH EINNAHME VON SELBST HERGESTELLTEN SPIRITUOSEN MIT POLYHEXOMETHYLEN-GUANIDINHYDROCHLORID
Naumov E, Naumova E
Official State of Komi Republik "Forensik Bureau", Syktyvkar, Russia

Im Jahre 2006 kam es in Rußland zu einem dramatischen Anstieg tödlicher Vergiftungen nach Einnahme von selbst hergestellten Spirituosen. Mittels Massenspektroskopie wurde dabei Polyhexomethylenguanidinhydrochlorid nachgewiesen.
In der Republik Komi wurden bei diesen tödlichen Intoxikationen in einigen Regionen das Auftreten einer toxischen Hepatitis beobachtet. Der Zweck der Arbeit besteht darin, morphologische Diagnosekriterien zu erarbeiten, die bei akuten Intoxikationen mit Ausbildung einer toxischen Hepatitis auftreten.
Dabei sollen die pathologischen Veränderungen der inneren Organe (Leber, Niere, Herz, Pankreas) systematisch aufgearbeitet werden.
Material und Methode: Das Autopsiematerial von 27 Leichen, die nach dem Genuß dieser Spirituosen starben und die eine toxische Hepatitis entwickelten, wurden untersucht. An histopatholo-gischen Leberbefunden zeigten sich eine akute Hepatitis mit lokalen Nekrosen und ein cholangiolytisches Phänomen auf dem Boden einer Leberverfettung, weniger häufig eine Lebercirrhose, eine pigmentierte Nephrose, eine akute Pankreatitis und eine hämorrhagische Pankreatits. In der überwältigenden Mehrzahl der Fälle waren die typischen infektiösen Komplikationen wie eine akute Bronchitis, und eine Pneumonie häufiger fibrinopurulent und seltener seropurulent. In seltenen Fällen entwickelte sich eine subakute Myokarditis. In den meisten Fällen war eine hepatorenale Insuffizienz als Todesursache anzugeben.


#5 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:35

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UNTERSUCHUNG VON FRAKTURFLÄCHEN DER LANGEN RÖHRENKNOCHEN ZUR FRAGE DER REKONSTRUKTION DER BRUCHMECHANISMEN
Kislov MA, Bachmetjev VI
Lehrstuhl für Gerichtsmedizin, Medizinische Akademie, Voronezh, Russland

Die Beurteilung von Frakturtypen auf mazerierten Knochen beschränkt sich gewöhnlich auf Untersuchungen von Frakturmustern und Frakturrändern. Die durch eine Fraktur entstehenden neuen Bruchflächen an den Bruchstücken der langen Röhrenknochen werden oft bei Routineuntersuchungen vernachlässigt. Diese haben, wie unsere Untersuchung zeigte, einen hohen Informationswert und können zur Klärung des Falles beitragen. Das Ziel der Untersuchung war das Eingrenzen von geeigneten morphologischen Merkmalen, die eine Differentialdiagnostik zwischen schnellen (z.B. Schlag) und langsamen (z.B. langsame Überrollung) stumpfen Gewalteinwirkungen erlauben würden.
Wir haben 165 lange Röhrenknochen bei bekannten Entstehungsmechanismen bei Erwachsenen beider Geschlechter im Alter von 20-60 Jahren im Rahmen von gerichtlichen Obduktionen asserviert, mazeriert und unter einem Auflicht-Stereo- und Elektronenmikroskop systematisch untersucht.
So konnten insgesamt 72 morphologische Merkmale untersucht werden, die jedoch nicht alle die erwünschten Ergebnisse lieferten. Nach Auswertung konnten jedoch 12 davon als typisch für eine langsame Kompression und 10 für einen Schlag eingegrenzt werden.
Somit ist eine Differenzierung zwischen Schlag und langsamer Kompression anhand von Untersuchungen der Bruchflächen an den langen Röhrenknochen möglich.


#6 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 14:57

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REGIONALE GERICHTSMEDIZINISCHE AMBULANZ IN MITSURINSK, RUSSLAND
Pareshin MV (1), Ehrlich E(2)
1 Regionales Büro der gerichtsmedizinischen Expertise, Mitsurinsk, Russland
2 Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin


Die ländlichen Gebiete in Russland werden wegen ihrer beträchtlichen Größe bei relativ kleiner Bevölkerungsdichte nicht von großen städtischen gerichtsmedizinischen Instituten, wie in Deutschland, sondern von regional angesiedelten kleinen gerichtsmedizinischen Ambulanzen versorgt. Diese sind oft nur mit einem Arzt besetzt. Dieser habe einen oder zwei medizinisch ausgebildete Helfer, die ihn bei allen Arten von Arbeiten unterstüt-zen. Die Region Mitsurinsk liegt abseits von großen Städten im europäischen Teil von Russland und hat etwa 200.000 Einwohner. Die Analyse der letzten 7 Jahre zeigte, dass der für diese Ambulanz verantwortliche Gerichtsarzt durchschnittlich pro Jahr 824 Lebende und 524 Leichen untersuchte. Alle Labore liegen in großen Städten, so dass die Asservate mit Spezial-transporten versandt werden müssen. Die Untersuchungen und Obduktionen werden in zwei verschiedenen Städten durchgeführt, die abwechselnd vom Gerichtsarzt aufgesucht werden müssen. In einem Ort stehen ihm etwa 80 qm und in dem anderen nur 40 qm zur Verfügung. Obduziert wird in der Pathologie des Kranken-hauses. In schwierigen Fällen kann eine telefonische Konsultation mit dem Hauptinstitut durchgeführt werden. Sonst ist der Arzt auf sich gestellt und muss nebenbei 24 Stunden der Ermittlungs-behörde für die Tatortarbeit zur Seite stehen. Bei der Untersu-chung von Verletzten waren in den letzten 7 Jahren 35% leicht, 10% mittelschwer und 5% schwer verletzt. Vergewaltigungen spielten dagegen im ländlichen Gebiet kaum eine Rolle, mit 5,1 Untersuchungen pro Jahr.

#7 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 15:00

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TÖDDLICHE VERGIFTUNGEN DURCH ETANOLHALTIGE FLÜSSIGKEITEN IN SAMARA, RUSSLAND (1997-2006)
Ponomarev EV, Ardashkin AP
Regionales Büro der gerichtsmedizinischen Expertise, Samara, Russland

Die Jahre 2006-07 waren in Russland durch mehrere Massenver-giftungen nach Konsum von gefälschten alkoholischen Getränken mit Entwicklung von schwersten, oft tödlich verlaufenden toxi-schen Hepatitiden gekennzeichnet gewesen. Dies führte schnell zu einer politischen Reaktion in Form von Einführung eines Staatsmonopols auf Ethanolproduktion. Die Analyse unseres Obduktionsgutes zeigt, dass in den letzten 10 Jahren die Zahl der tödlichen Alkoholintoxikationen pro Jahr zwischen 547 und 941 Fällen schwankte. Im gleichen Zeitabschnitt wurden von 23 bis 81 Fällen pro Jahr von tödlichen "Vergiftungen mit alkoholhaltigen Flüssigkeiten" registriert. Unter dieser Diagnose werden Vergiftungen mit verschiedenen technischen Flüssigkeiten und gefälschten alkoholischen Getränken zusammengefasst. Der Anteil dieser Vergiftungen zur "reinen Ethanolintoxikation" variierte zwischen 2,5 und 12,4%. Dabei sank die Zahl von Vergiftungen aller Art in den Jahren 2004-2006 ständig. Bei 31,6-42% der untersuchten Leichen konnte Ethanol im Blut nachge-wiesen werden. Gerechnet auf die Gesamtzahl der Obduktionen war der Anteil der Vergiftungen mit gefälschtem Alkohol relativ klein (0,5-1,9%). Die Sektions-statistiken zeigten, dass sehr viele Todesfälle in der Samararegion unter Konsum von alkoholischen Getränken eingetreten sind, wobei die Zahl der tödlichen Vergiftungen mit gefälschten alkoholischen Getränken klein war. Somit ist nicht zu erwarten, dass das Staatsmonopol auf Ethanolproduktion zur spürbaren Verringerung der Zahl der tödlichen Vergiftungen führen wird.

#8 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 15:03

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HISTOLOGISCHE UNTERSUCHUNG VON LUNGEN NACH POLYTRAUMEN OHNE LUNGENTRAUMA
Sundukov DV(1), Mesentsev AA(1), Ehrlich E(2)
1 Lehrstuhl für Gerichtsmedizin, Peoples Friendship University of Russia, Moskau
2 Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin


Ein Polytrauma beeinträchtigt, wie bekannt, u. a. auch die Lungenfunktion, die nicht selten bei längeren Überlebenszeiten in einem Acute Respiratory Distress Syndrome mündet. Ziel unserer Untersuchung war das Verifizieren von ersten morphologischen Reaktionen der Lunge auf ein Polytrauma. Dabei wurden bei gerichtlichen Obduktionen makroskopisch unverletzte Lungen von 104 Verstorbenen nach Polytraumen (50 mit und 54 ohne ein Schädelhirntrauma) asserviert und histologisch (HE-, PAS-, Elastika-Färbung) untersucht. Gemessen wurden der Alveolar-, Bronchial-, Venendurchmesser und die Dicke der Alveolarwände. Bei den Verstorbenen, 15-60 Minuten nach einem Polytrauma, konnten u.a. herdförmige Dystelektasen festgestellt werden, in denen die Alveolarwände bis auf 32-55 μm (Norm 7-12 μm) verdickt waren. Dabei fand sich partiell ein akutes Emphysem mit größeren Alveolen von 356-515 μm (Norm 250 μm). 2-8 Stunden nach einem Polytrauma waren in der Subserosa massive lymphozytäre Infiltrate festzustellen. Bronchialräume waren vom abgeschilferten Epithel gefüllt. Die Blutstauung in den Kapillaren nahm mit zunehmender Überlebenszeit kontinuierlich zu. Nach 12-14 Stunden Überlebenszeit bei Fällen mit einem Schädelhirntrauma waren nicht selten badförmige Ablagerungen in den Alveolen zu sehen, die nach hyalinen Membranen erinnerten. Erst nach 24 Stunden konnten in den Venolen Mikrothromben erkannt werden.

#9 Edwin Отправлено 03 Июль 2007 - 15:06

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HISTOLOGISCHE UNTERSUCHUNG VON LUNGEN NACH POLYTRAUMEN OHNE LUNGENTRAUMA (2)
Sundukov DV, Golubev AM, AlisievishVI, Mesentsev AA
Lehrstuhl für Gerichtsmedizin, Peoples Friendship University of Russia, Moskau

Schwere Schädelhirntraumen (SHT) führen bekanntlich zu morphologisch messbaren Lungenveränderungen, dessen zeitliche Abläufe jedoch nicht ganz klar sind. Zur Feststellung typischer histologischer Befunde in der frühen posttraumatischen Phase wurden Lungen von 50 Obduktionsfällen nach tödlichen SHT untersucht. Die frühen Veränderungen der Mikrozirkulation in der Lunge wurden in einem Tierversuch mit 60 männlichen narkotisierten und intubierten Laborratten nach Gabe von Tromboplastin (20 mg/kg) überprüft und histologisch nach Standardverfahren mit HE-, PAS- und Elastika-Färbung untersucht. Dabei wurden der Alveolar-, Bronchial-, Venendurch-messer und die Dicke der Alveolarwände gemessen.

Die Tierexperimente zeigten, dass nach der Thrombenbildung in den Lungengefäßen etwa 1-3 Stunden später ein alveolares Ödem, partiell eine Verdickung der Alveolenwänden mit granulazytärer Infiltration, abschnittsweise Dystelektasen und Atelektasen zu sehen waren. Gleichzeitig war herdförmig ein Emphysem ohne erkennbare zelluläre Reaktion festzustellen.

Die Befunde an den Lungen von Verstorbenen nach einem isolierten SHT zeigten sehr ähnliche Befunde. Die Lungenreaktion auf ein SHT war somit unspezifisch und kann daher als allgemeine Entzündungsreaktion beschrieben werden.


#10 Edwin Отправлено 04 Июль 2007 - 14:23

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Представители РФ, получившие поддержку Osteuropaverein Rechtsmedizin e.V. в 2007 году

Kislov MA
Malzev A
Malzeva N
Mesentsev AA
Naumova E
Pareshin MV
Ponomarev EV
Sundukov DV
Sykov V



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